Baumschutz

Baumschutz

Bäume haben unseren Schutz heute nötiger denn je. Und das nicht nur, weil ihnen der Mensch durch Abgase und unsachgemäße Behandlung übel mitspielt – immer öfter sind Bäume auch durch eine plötzlichen, epidemieartigen Ausbruch der Tierwelt bedroht. Bekanntestes Beispiel: Die Miniermotte, die der Rosskastanie bereits im Frühjahr herbstlich braune Blätter verpasst.

Ein weiterer bekannter Schädling ist der Eichen-Prozessionsspinner, der Eichen und Buchen gleichermaßen überfällt und dessen giftige Raupenhärchen eine monatelange Bedrohung für den Menschen darstellen, weil sie allergische Hautreaktionen und sogar Asthma auslösen können.

Für beide Probleme haben die Experten von Grünbau Jakel eine geeignete Lösung:

Die Miniermotte: Rettet die Kastanie!

Braune Blätter im Frühling: Die Miniermotten-Epidemie raubt der weißblühenden Rosskastanie die Kraftreserven und verkürzt damit ihr Leben. In Ost-Österreich ist schon fast jede Kastanie befallen und leidet bis zu dreimal jährlich, weil die Miniermotte drei Raupen-Generationen ausbildet. Da die Motte aus Mazedonien stammt, trifft sie in unseren Breiten kaum auf natürliche Feinde.

Unsere Lösung: Neemazal – ein völlig ungiftiges Mittel auf Neemöl-Basis. Neemazal wird auf den Baum gesprüht und wirkt insektistatisch. Weder Mensch, Haustier noch Nutzinsekten aller Art werden durch diese Methode in Mitleidenschaft gezogen. Bei zweifacher Anwendung im Jahr lebt der Baum wieder auf und die Blätter bleiben grün.

Der Eichenprozessionsspinner: Ein Schädling breitet sich aus.

Seit etwa 1990 sucht der Eichenprozessionsspinner (Thaumatopoea processionea Linnaeus), ein Forstschädling, der Eichen und Weißbuchen befällt, Ost-Österreich in verstärktem Maße heim. Begünstigt durch warme, trockene Winter ist die stärkste Massenvermehrung seit den 20er Jahren zu beobachten. Er befällt vor allem Bäume am Waldrand, aber auch einzeln stehende Bäume in Wohngebieten und ist damit eine Gefahr für einen immer größeren Anteil der österreichischen Bevölkerung. Tückischerweise befinden sich die Eigelege an kleinen Ästen in der Baumkrone und sind dermaßen gut getarnt, dass sie vom Boden aus kaum entdeckt werden können. Ende April bis Anfang Mai schlüpfen die Larven und entwickeln Gifthaare, die das Eiweißgift Thaumetopoein enthalten.

Der Eichenprozessionsspinner: Allergische Reaktionen und Hautjucken

Die Gifthaare der Larven rufen auf der Haut und an den Schleimhäuten toxische bzw. allergische Reaktionen – von juckenden Hautausschlägen (Raupendermatitis) bis hin zu Asthmaanfällen – hervor. Die mikroskopisch kleinen Gifthaare werden bis zu 200 Meter weit mit dem Wind vertragen und stellen damit nicht nur im unmittelbaren Umfeld des Baumes eine gesundheitliche Bedrohung da. Unmittelbar nach dem Kontakt entsteht ein fast unerträglicher Juckreiz, dem ein Hautausschlag folgt. Die Raupen-Dermatitis kann sich in Kontakturtikaria (Quaddeln), toxischer irritativer Dermatitis (Hautentzündung) oder anhaltenden Papeln (Knötchen) zeigen, aber auch Augenreizungen und Atemnot hervorrufen.

Der Eichenprozessionsspinner: Die Bekämpfung

Die Bekämpfung der Raupen durch mechanische Entfernung der Nester (Abflammen, Absaugen) kann nur an einzelnen Bäumen durchgeführt werden und ist deshalb wenig sinnvoll. Die Experten von Grünbau Jakel führen deshalb präventive Maßnahmen durch: Rechtzeitig, nämlich bereits im Mai, wird der Eichenprozessionsspinner mit einem Häutungshemmer bzw. einem biologischen Präparat (z.B. Bazillus thuringiensis) bekämpft. Diese neue Methode zeigte bereits in den ersten Versuchen großen Erfolg.

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